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BETON Berlin www.beton-berlin.com
current art in public space
Gertraudenhain > www.gertraudenhain.de
NEWS:
Phantom Pförtnerhaus - Chapter 5
Curated by Iana Pitenko
Opening
Saturday, November 14, 2026
1 pm - 5 pm
Exhibition runs until December 12, 2026
Open to visitors during cemetery opening hours.
Cemetery opening hours in November:
Daily, 8 am - 5 pm
Entrance Friedenstraße / Ecke Weidenweg
Das Phantom eines Ortes - ein Abbild.
Phantom Pförtnerhaus - Chapter 5, 14.11.2026
Die Fotografie ist seit jeher mit dem Gespenstischen verbunden. Sie bewahrt einen Augenblick, der im Moment seiner Aufnahme bereits vergangen ist.
Das Bild bezeugt eine gewesene Gegenwart und hält zugleich deren Verschwinden fest. Es wird zur Spur dessen, was nicht mehr da ist, und lässt etwas wiederkehren,
das sich der Gegenwart entzogen hat.
Die ortsspezifische Arbeit von Christof Zwiener geht der Frage nach, ob sich die Aura eines Ortes fotografisch erfassen lässt, ohne sie auf dessen sichtbare
Erscheinung zu reduzieren. Das fotografische Bild ist untrennbar mit dem Raum seiner Entstehung verbunden. In ihm verschränken sich Ort, Zeit und Wahrnehmung.
Die Fotografie zeigt nicht allein, was sich vor der Kamera befindet, sondern trägt auch die räumlichen Bedingungen ihrer eigenen Entstehung in sich.
Am Friedhof, wo die Gegenwart stets von der Abwesenheit der Toten durchzogen ist, gewinnt das Verhältnis von Bild und Wirklichkeit eine besondere Dimension.
Das Phantom bezeichnet hier keine Erscheinung im eigentlichen Sinne, sondern eine Form des Fortwirkens: die Präsenz dessen, was abwesend ist, und die Möglichkeit,
etwas wahrzunehmen, das sich dem unmittelbaren Sehen entzieht. Das fotografische Bild wird zum Ort dieser eigentümlichen Gleichzeitigkeit von Anwesenheit und Verlust.
Vielleicht ist das Bild weniger ein Fenster zur Welt als eine Schwelle, an der sich Sichtbares und Unsichtbares, Gegenwart und Vergangenheit berühren. Was erscheint,
ist nicht einfach das Abbild eines Ortes, sondern dessen fotografisches Nachleben. Ein Phantom, gebunden an einen bestimmten Raum und eine bestimmte Zeit – und doch über beide hinausweisend.
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The Phantom of a Place - An Image.
Phantom Pförtnerhaus - Chapter 5, November 14, 2026
Photography has always been associated with the spectral. It preserves a moment that has already passed by the time it is captured. The image bears witness to a presence
that once was, while simultaneously recording its disappearance. It becomes a trace of what is no longer there, allowing something to return that has withdrawn from the present.
Christof Zwiener’s site-specific work explores whether the aura of a place can be captured photographically without reducing it to its visible appearance.
The photographic image is inseparable from the space in which it originates. Place, time and perception intertwine within it. Photography shows not only
what lies before the camera, but also carries within itself the spatial conditions of its own making.
At the cemetery, where the present is continually permeated by the absence of the dead, the relationship between image and reality takes on a particular dimension.
Here, the phantom does not refer to an apparition in the literal sense, but to a form of persistence: the presence of what is absent, and the possibility of perceiving
something that eludes direct vision. The photographic image becomes the site of this peculiar simultaneity of presence and loss.
Perhaps the image is less a window onto the world than a threshold at which the visible and the invisible, the present and the past, come into contact.
What appears is not simply the representation of a place, but its photographic afterlife. A phantom, bound to a specific space and a specific moment in time,
yet pointing beyond both.
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CLUB Storkow / DORFCLUBS
Kultur erleben. Zukunft gestalten.
Wie wollen wir miteinander leben? Was fehlt uns vor Ort? Und was können wir gemeinsam auf die Beine stellen?
Mit CLUB Storkow / DORFCLUBS wollen wir Menschen zusammenbringen, Kultur ermöglichen und neue Orte der Begegnung im ländlichen Raum schaffen.
Alle sind willkommen! Ob Bewohnerinnen, Jugendliche, Vereine, Initiativen, Kulturschaffende oder neugierige Nachbarinnen – wir freuen uns auf euch und eure Perspektiven.
Für 2027 planen wir Kulturhaus-Tage, die in verschiedenen Dörfern in Brandenburg stattfinden.
Erste Station ist der Freizeitclub am Bahnhof Storkow (Mark), wo wir zu Gast sein werden. (Am Bahnhof 2, 15859 Storkow)
Sa, 21.11.2026, 15:00 - 17:00 Uhr
Marie Jeschke – Fluide Grenzen – Die Künstlerin Marie Jeschke führt in ihr Langzeitprojekt über Wasser ein, zeigt einen Film und spricht mit uns über ihrer Recherche zu historischen Fluchtrouten durch die Wasserwege der DDR, vom Teltowkanal bis zur Ostsee,
die sie schwimmend selbst nachvollzogen und anschliessend in Malerei übersetzt hat.
Christof Zwiener – macht Kunst und schafft ungewöhnliche Begegnungsorte. Er initiierte BETON Berlin und die Berlin Britzenale, ein Kunstfestival in den Schrebergärten von Neukölln,
kuratierte 2025 das UM Festival in Fergitz (Uckermark) und entwickelte den Gertraudenhain am Berliner Spittelmarkt. Seine Projekte bringen Kunst dorthin, wo Menschen leben und zusammenkommen.
Lasst uns zusammen die DORFCLUBS der Zukunft gestalten!
Mit einer mobilen CLUB-Plattform kommen wir – in Vereinsheime, Scheunen, Gärten und an andere Orte, an denen Menschen zusammenkommen.
Bei regelmäßigen Kulturhaus-Tagen möchten wir gemeinsam essen, Filme schauen, Workshops veranstalten, Kunst erleben, diskutieren und Ideen entwickeln.
Dabei geht es um Kultur und Gastlichkeit, um Lebensmittel und gemeinsames Einkaufen, um Mobilität, Natur und die Zukunft unserer Regionen.
Vor allem aber geht es um eure Wünsche und Vorstellungen: Was fehlt? Was gibt es schon? Was können wir gemeinsam verändern?
Unser Ziel ist es, langfristig in möglichst vielen Dörfern Brandenburgs DORFCLUBS als feste oder mobile Orte der Begegnung, Kultur und Gemeinschaft zu ermöglichen.
Räume für Kunst und alles Mögliche e.V.
Susanne Prinz und Dorothee Albrecht
CLUB Storkow / DORFCLUBS – ein Projekt von Räume für Kunst und alles Mögliche e.V.
Hubertushöhe, Storkow (Mark)
Schreibt uns:
office@kunstundallesmoegliche.net